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Lehrerhetze gegen Stefan Kölliker PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Elias Hörhager   
Montag, den 27. Februar 2012 um 19:31 Uhr

RRK Ein interessanter Leserbrief von Eck Hörhager:

Vor meinem Zweitstudium und Berufswechsel war ich selbst 19 Jahre Primarlehrer auf der Mittelstufe. So kann ich die offenbar vom VPOD gesteuerte Hetze gegen Regierungsrat Stefan Kölliker nicht verstehen. Ich habe diesen Mann bei Podiumsgesprächen und Referaten erlebt.

 

Der Vorwurf der unlauteren Verhandlungsführung gegenüber den Lehrern bei den Gesprächen am runden Tisch mit den Berufsvertretern scheint mir reine Wahlkampftaktik. Ich finde es erschütternd, dass sich der KLV, dem ich selbst von 1973 – 1989 angehörte, dermassen vor den VPOD-Karren spannen lässt. Ich erlebe Stefan Kölliker als Regierungsrat, der die Anliegen der Lehrer sehr ernst nimmt, und dem die St.Galler Schule ein Herzensanliegen ist.

Leider unterliegt auch er, wie alle Departementsvorsteher, dem Spardruck und MUSS den Kompromiss suchen. Ich bin betroffen darüber, wie meine ehemaligen Kollegen auf unverfrorene Art Herrn Kölliker an den Karren fahren.

Wie sollen die Schüler Anstand und Respekt lernen, wenn es der Lehrer oder zumindest seine Berufsvertretung verlernt hat!?

Und ganz zum Schluss: Mein damaliger ED-Chef Ernst Rüesch bzw. sein Nachfolger Hans Ulrich Stöckling haben die Lehrerwünsche auch nur soweit erfüllt, als es die Finanzen des Kantons erlaubten. Ich kann mich noch gut erinnern, dass die Entlöhnung der St.Galler Lehrer jahrelang weit hinter dem Durchschnittslohn der anderen Kantone hinterherhinkte. Aber nie hätte sich der KLV erlaubt, dem ED-Chef dermassen übel mitzuspielen, wie dies im Moment geschieht. Kann das vielleicht damit zusammenhängen, dass Stefan Kölliker ein Vertreter der SVP ist und nicht der FDP bzw. der CVP??

So denke ich, dass ich nicht falsch liege mit der Annahme, dass der KLV mit seinen Angriffen auf Kölliker ganz gezielt Wahlkampf macht!

Eck Hörhager, St.Gallenkappel